Mit Muli und Pferd nach China - Karte

17900 KM entlang der Neuen Seidenstraße

Generelle Routenplanung für den Ritt zur Chinesischen Mauer sowie das Begleitfahrzeug

 

ROUTENPLANUNG GENERELL

Anritt nach Rotterdamm
Deutschland (Crailsheim) – Niederlande (Rotterdamm)

Start Neue Seidenstraße
Niederlande (Rotterdamm) – Deutschland (Duisburg – Berlin) – Polen (Warschau) – Weißrussland (Minsk) – Russland (Moskau) – Ukraine (Kiew – Odessa) – Rumänien (Bukarest) – Bulgarien (Burgas) – Türkei (Istanbul – Ankara – Djyarbakir) – Irak (Mossul – Erbil) – Iran (Teheran – Maschhad) – Turkmenistan (Mary – Türkmenabat) – Usbekistan (Duschanbe – Samarkand – Taschkent) – Kasachstan (Almaty)

***ENDE NEUE SEIDENSTRASSE**

Durch Kasachstan und die Mongolei bis China
Kasachstan (Almaty – Urzhar – Uryl) – Russland (Altai) – Mongolei (Chowd – Bajanchongor – Mandakh) – China (Ulanqab – Huairou Great Wall of China)

ENTFERNUNGEN:

Auf zwei Pferden zur Chinesischen Mauer - Entfernungen

GRENZÜBERTRITTE
Die größten Bedenken die mir entgegengebracht werden, beziehen sich auf die zu erwartenden Probleme an den Grenzen. Während Übertritte innerhalb der EU noch als unproblematisch angesehen werden, so herrscht gemeinhin die Meinung vor, dass Grenzüberschreitungen mit Equiden außerhalb der EU sehr problematisch bis unmöglich sind. Doch hier muss klar differenziert werden. Während Turkmenistan und Usbekistan wirklich problematisch sind (lange Quarantänezeiten und Papierkrieg sind zu erwarten), ist aktuell das Durchqueren von Irak und Iran (von der Türkei kommend) ziemlich flott und einfach zu machen. Weißrussland und Ukraine sind von  und nach russischer Seite ebenfalls nicht ganz ohne. Zumal sich hier zwar recherchieren, jedoch kaum etwas vorbereiten lässt. Grundsätzlich betreffen alle Einreisehürden immer die Tiere. Dabei fällt bereits bei meiner Vorrecherche auf, dass es  immens lange dauert, bis die jeweiligen Administrationen die informellen Zuständigkeiten geklärt haben.

Ergo: Ja, teilweise große Herausforderungen, jedoch abgesehen von der Ausreise von Equiden aus China zurück in die westliche Welt (nur über die USA möglich und schier unbezahlbar), durchaus bewältigbar.

Nun aber die anstehenden 17 Grenzübertritte in der Übersicht:

Mit Muli und Pferd nach China - Grenzuebertritte

 

GROBPLANUNG DER REISEDAUER

Auf zwei Pferden zur Chinesischen Mauer - Zeitplanung

Ich kann heute natürlich nicht sagen, ob die geplanten 38 KM in meinem Fall haltbar sind. Ich orientiere mich an dem, was viele Weiterreiter so an Tagesetappen über Monate gehen. Jedoch habe ich kein Zeitlimit. Wenn ich 1 Jahr länger brauche, dann ist das halt so. Also kein Druck – nicht für mich und unterwegs nicht für die Tiere.
Die 900 Kilometer entlang dem Grünen Band durch Deutschland, die ich 2021 zur Vorbereitung reiten werde, werden mir zeigen, ob das für Peu und Miquell stressfrei zu machen ist.
Auch die geschätzten 31 Monate Richtung China gehen  wir nicht am Stück. Hier sind jeweils 3-4 monatige Winterpausen mitgeplant, sowie die wochenlangen Quarantäne-/ Grenzübertrittspausen.
Letztlich werden wir unser Tempo erst unterwegs finden und  je nach Klimazonen, Terrain und Wetter stetig anpassen müssen.
PLANUNG FÜR DAS BEGLEITFAHRZEUG
Ab Ostanatolien (Türkei) wäre das Projekt ohne Begleitfahrzeug nicht zu realisieren. Dann ist schlicht das permanente Zurverfügunghaben von vernünftiger Nahrung für Pferd und Muli nicht sichergestellt. Noch bin ich auf der Suche nach Overlandern die ein Jahr lang Kasachstan und  die Mongolei entschleunigt erleben und mich begleiten wollen. So könnte sich eine tolle Win-win-Situation ergeben. Ob das klappt, oder ob das anders zu realisieren sein wird, zeigen die nächsten Monate.
Da also noch unklar ist, ob das Begleitfahrzeug die 3600 Kilometer von Deutschland nach Ostanatolien gefahren werden muss oder eben nicht, bezieht sich die folgende Grobplanung ausschließlich auf die zu begleitende Strecke.
Mit Muli und Pferd nach China - Begleitfahrzeug
EIN PAAR WORTE ZUM SCHLUSS
Damit seit ihr auf dem aktuellen Stand meiner Planung. Die es natürlich bis zur Abreise 2022 noch zu verfeinern und den jeweiligen politischen Abhängigkeiten anzupassen gilt.
Ich freue mich über jedwedes kostruktive Feedback. Dabei gilt für mich aber eines: Geht nicht, gibt’s erstmal nicht. Grundsatzdaheimbleiber und Problemprediger mögen mir also bitte fernbleiben. Hier zumindest bin ich ganz klar. 🙂

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